Hugo schrieb am 13. Mai 2016

Insel-Safari auf Usedom

Wir von MVnow waren für Euch auf Usedom unterwegs und um in kürzester Zeit die vielen geheimen Spots zu entdecken, hatten wir uns für die Insel-Safari entschieden.

 

Abgeholt wurden wir morgens von Gunnar, der aus seinem Offroad Jeep – einen Land Rover Defender – ausstieg und uns mit seinem breiten Grinsen freundlich begrüßte. Der Defender ist natürlich für solch eine Safari das beste Gefährt und bietet Platz für 8 Personen.

Land Rover der Insel-Safari auf Usedom © TMV

Land Rover der Insel-Safari auf Usedom © TMV

 

Es ging gleich los zum ersten Aussichtspunt Richtung Streckelsberg. Dies ist einer der höchsten Punkte auf Usedom mit bestem Blick auf die Ostsee und den angrenzenden fast weißen Strand, der von hier aus nicht zu enden schien.

Blick vom Streckelsberg - Usedom auf die Ostsee

Blick vom Streckelsberg © TMV

 

Aber nichts mit idyllischem Strandspaziergang, wir machten stattdessen einen kurzen Abstecher nach Loddin zum nördlichsten Weinberg Deutschlands den sogar schon TV- & Sterne-Koch Johann Lafer besuchte.

Ab hier bot uns Gunnar an auf dem Dach des Defenders die Tour fortzusetzen –schon bevor er überhaupt seinen Satz beendet hatte waren wir oben und die weitere Tour ging vorbei an kleinen Buchten und fantastischen Aussichtspunkten abseits der touristischen Strecke. Der ein oder andere dachte gleich wieder ans Surfen und wie er bei Wind der einzige Surfer an diesem windigen Fleckchen sein kann.

Aber nicht heute, denn es ging weiter mit kurzem Halt am Café Knatter – super Lage mit Blick in Richtung Achterwasser und am Abend für einen perfekten Sonnenuntergang geeignet

Café Knatter und Windsportschule Usedom am Achterwasser © TMV

Café Knatter und Windsportschule Usedom am Achterwasser © TMV

 

Hier befindet sich die Segel-, Surf- und Kiteschule an der man gleich mit dem SUP oder dem Kite in das hüfttiefe Achterwasser hätte springen können und sofort dachten wir wieder daran mit dem SUP zu paddeln …

Picknick

Es wurde Mittag und Gunnar setzte uns an einem kleinen Strandfleck ab – nicht sehr groß, aber auch keine Leute um uns herum und somit hatten wir schon den zweiten Ort zum Verweilen am Abend beim Lagerfeuer im Kopf. Parallel bereitete Gunnar einen kleinen Mittagssnack vor. Selbstgemachte Marmelade, Tomatencreme, Brot vom besten Bäcker um die Ecke, Schinken, Käse und das Tacker-Ei fehlten nicht – somit waren wir nach diesem kulinarischen Ausflug wieder mehr als gestärkt.

Während dessen erzählte uns Gunnar mit Witz und viel Begeisterung mehr über die Besonderheiten der Region und ihrer pflanzlichen, tierischen und menschlichen Bewohner.

Picknick bei der Insel-Safari mit Blick auf das Achterwasser © TMV

Picknick bei der Insel-Safari mit Blick auf das Achterwasser © TMV

 

Wieder ab auf das Dach des Jeeps und es ging vorbei an einer Lama- und Straußenfarm in Dargen. Leider kein Straußenreiten, aber hier bekommt ihr Eier, Fleisch und Leder von diesen großen Laufvögeln.

Besuch auf der Straußenfarm mit dem Land Rover © TMV

Besuch auf der Straußenfarm mit dem Land Rover © TMV

 

Jetzt ging es weiter Richtung „Weisse Düne“ – ein Plattbodenschiff – auf dem ihr Eintages- oder Mehrtagestörns nicht nur auf dem Achterwasser, sondern auch auf dem Peenestrom und der Ostsee machen könnt. Natürlich kannte Gunnar die Kapitänin Jane und schon wurden wir auf dem Segelschiff herumgeführt.

"Weisse Düne" liegt im Hafen am Achterwasser © TMV

„Weisse Düne“ liegt im Hafen am Achterwasser © TMV

 

Die Bibersuche …

Nach der Straußenfarm und einem Pferd am Straßenrand, das unserer Meinung nach das Pferd von Pippi Langstrumpf war, bestanden wir darauf endlich mal einen Biber in freier Natur zu sehen.

Angekommen in der Rankwitzer Umgebung ging es nach dem Gespür von unserem Reiseleiter querfeldein und man sah mittlerweile, dass man sich im Territorium der Biber befand. Zu allen Seiten umgekippte Bäume, egal welche Dicke und die typischen Spuren der Nagezähne, aber heute leider kein Biber zu sehen.

Das Territorium der © TMV

Das Territorium der Biber © TMV

 

Die Tour endete gegen Abend und wir nahmen noch die letzten Tipps für die besten Fischbrötchen auf Usedom mit.

 

Übernachten auf Usedom

Passend zur Safari hatten wir uns für die Nacht ein Blockhaus in Peenemünde rausgesucht. Etwas weiter entfernt vom touristischen Leben auf Usedom hinter dem Historisch-Technischem-Museum Peenemünde befindet sich „Halbinsel-Peenemünde“. Hier könnt ihr neben einem Blockhaus auch die außergewöhnliche Möglichkeit nutzen und in einem Segelschoner übernachten.

Blockhaus "Halbinsel-Peenemünde" auf Usedom © TMV

Blockhaus „Halbinsel-Peenemünde“ auf Usedom © TMV

 

Segelschoner als Unterkunft in Peenemünde © TMV

Segelschoner als Unterkunft in Peenemünde © TMV

 

Wer schon mal gegenüber vom Technischen Museum übernachtet kann dies auch gleich vor Ort besuchen und die Geschichte des um die 1940 modernsten Technologiezentrums der Welt kennen lernen.

Nach der Nacht könnt ihr auf der schwimmenden Hafenbar „Zum dünnen Hering“ frühstücken und neben dem Ausblick auf das größte U-Boot Museum Deutschlands wurde einem auf Wunsch auch frisches Rührei zubereitet.

Frühstück für die Unterkünfte der "Halbinsel-Peenemünde" © TMV

Frühstück für die Unterkünfte der „Halbinsel-Peenemünde“ © TMV

 

Im Gespräch mit den Mitarbeitern vor Ort wurde uns dann auch klar, dass wir uns auf dem Gelände des jährlich stattfindenden Meeresrausch-Festivals befanden. Allein durch diese erlebte Kulisse im Hintergrund ist es eine Überlegung wert ggf. am 17. Juni dieses Jahres wieder zu kommen um zu tanzen und zu feiern am Hafen von Peenemünde.

 

Nach diesem kurzen Ausflug auf die Insel Usedom mit so vielen Eindrücken und kleinen geheimen Ecken war es auf jeden Fall nicht der letzte Besuch. Neben Surfen auf dem Achterwasser, Festivals in Peenemünde oder den außergewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeiten auf Schiffen findet ihr viel Platz beim Hiking oder Joggen die Natur zu erleben und zu genießen.

Insel-Safari auf Usedom
Drosselweg 3
17438 Wolgast
Tel.: 03836 2379890

Unterkunft Halbinsel-Peenemünde
Fährstraße 9
17449 Peenemünde
Tel.: 038371 556623

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