„Ein Tag am Meer“ Festival und wir mitten drin!

Auf dem Festival mit Ines und Sophia

Du glaubst bei Sonnenschein entspannt am Meer liegen ist alles, was zu einem perfekten Strandtag dazugehört? Dann warst du wohl noch nie beim „Tag am Meer“ – Festival in Prora auf Rügen.

Wir beide sind eigentlich nicht gerade das ideale Beispiel für regelmäßige Festivalbesucher, aber als wir von dem familiären Festival am Strand hörten, waren wir sofort begeistert. Eine Jugendherberge mit Zeltplatz, mitten in der Natur, den Strand und die Ostsee direkt vor der Tür und dazu abwechslungsreiche Musik mit fetzigen Beats – welchen Küstenfan haut das nicht aus den Socken?

Das Meer und der Strand © TMV/Holstein

Zum 6. Mal präsentierte der Landesjugendverband MV dieses Jahr das Festival auf und vor dem Jugendherbergsgelände in Prora. Im dritten Reich als Ferienanlage konzipiert, die aber nie für den Urlaub genutzt wurde, vereint dieses Gebäude die letzten 80 Jahre der deutschen Geschichte wie kaum ein anderes. Um dieser Erinnerungsstätte wieder ein fröhliches Kapitel beizufügen, entstand hier das „Tag am Meer“ – Festival. Bunt, offenherzig, mit einer tollen Kulisse, entspannter Stimmung und einem Musikprogramm von Dub House, Reggae, über Drum´n´Bass bis hin zu Chillout und Elektro.

Vorab kannst du dich entscheiden, ob du wie wir nur den eigentlichen Festivaltag in Prora verbringst, oder mit dem Campingticket auf dem Zeltplatz übernachtest. Natürlich kannst du für das Wochenende auch in einem der Zimmer in der Jugendherberge schlafen. Da das Festivalgelände nicht weit vom Bahnhof in Prora entfernt ist und auch die Anbindungen gut sind, empfiehlt es sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. So ersparst du dir auch die Parkplatzsuche, weil das Gelände der Jugendherberge nur mit dem Campingticket genutzt werden darf.

Die Jugendherberge Prora © TMV/Holstein

Wir überquerten bei grauem Himmel gegen Mittag die Rügenbrücke, freuten uns dennoch auf einen „Tag am Meer“ und erreichten bald Prora. Bis wir bei der Jugendherberge und dem Zeltplatz ankamen, zeigten sich die ersten Sonnenstrahlen. Wir parkten das Auto und verstauten unsere Sachen für den Tag in einem der Schließfächer der Jugendherberge. Schon so einige Zelte hatten sich breitflächig auf den Wiesen verteilt.

Auf dem Weg zum eigentlichen Festivalgelände begegneten uns schon einige bunte Outfits und glitzernde Gesichter. Der sonst nicht belebte Teil der Jugendherberge diente als Schleuse zum Festivalgelände. Ein rotweißer Leuchtturm, bunte Schilder, Food Trucks und die Waldbühne erstreckten sich zwischen den Bäumen. Musik drang aus den Boxen und der DJ wippte zum Takt seiner Beats, die sich unter den Zuschauern und tanzenden Festivalbesuchern ausbreiteten.

Die Waldbühne © TMV/S.H.Witzel

Ein kleiner Waldweg führte uns zum Strand. Dort aufgebaut gab es am Künstlerstand von „Viva La Mouf“ wunderschönen Schmuck aus liebevoll gestalteten Naturmaterialien und handgefertigte Illustrationen. Gegenüber wurden für Ostseefans dazu passende Kleidungsstücke angeboten.
Gleich daneben fanden wir alles, um unseren Festival-Look zu optimieren – wir taten es den anderen gleich und ließen uns mit Glitzer, bunten Farben und Henna-Farbe die Arme bemalen – der Kreativität waren hier keine Grenzen gesetzt.

Schmuck und Festivaltattoo © TMV/Holstein

Und dann sahen wir das Meer und die Musikklänge von der Strandbühne wehten uns entgegen. Ein kühles Getränk in den Händen, bis zu den Knien im Wasser und den Blick zur Bühne gerichtet, beobachteten wir den sich füllenden Strandabschnitt.

Foodtrucks und Foodmeile beim Festival © TMV/Holstein

Nach einiger Zeit entschieden wir uns, auch die kulinarischen Angebote zu testen. Gesundes und Deftiges vom Grill, ein Lachsspieß und ein Rindfleischburger aus dem Food Truck waren tolle Kreationen für uns als Genießer. Den „Tag am Meer“-Kaffee mit verziertem Milchschaum tranken wir dann noch gemütlich am Rand der Waldbühne zu den Beats des DJs.

Die am Tage weiße Dekoration aus Segeltüchern am Strand erstrahlte abends und rundete die Festivalatmosphäre mit einer bunten Lichtershow ab. Bei Live-Musik von Herr Fuchs & Frau Elster, Ava Asante, TAGTRÄUMER und weiteren DJs konnte bis in die Nacht vor der Wald- und Strandbühne getanzt werden.

Strandbühne © TMV/S.H.Witzel

Der „Tag am Meer“ hinterließ bei uns das schöne Gefühl von Sonne und Wärme auf der Haut. Schon planten wir auf der Rückfahrt den Besuch des Festivals im nächsten Jahr, dann aber mit Campingticket und Zelt im Gepäck.

Kennt ihr schon?

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