SUP-Yoga – eine Liebesgeschichte

SUP Yoga ist die wunderbare Symbiose aus Stand Up Paddling (SUP) und Yoga. SUP-Surfen hat seinen Ursprung in Hawaii bei den Surflehrern, die sich auf ihr Board mit samt Paddel hingestellt haben, um einen Überblick über ihre Klasse und das Meer zu haben. Irgendwann haben sie sich dann mit ihren Longboards aufs Wasser gestellt, um von Surftouristen auf Hawaii Fotos zu machen.

Aber wie kam es dazu Yoga auf dem Board zu machen?

Wenn man darüber nachdenkt, ist es doch die beste Idee überhaupt. Man paddelt mit dem Board aufs Wasser, schippert etwas durch die Gegend und um so richtig zur Ruhe zu kommen, macht man Yoga im Fluss der Umgebung. Doch SUP Yoga gibt es offiziell noch gar nicht so lange. Bestimmt gab es ein paar Menschen, die das schon vorher auf dem Board praktiziert haben, aber SUP Yoga-Kurse gibt es wohl erst seit den 2000er Jahren. Yogalehrer aus den USA haben sich wohl einfach gedacht, ihre Yogasequenzen aufs Wasser zu verlagern und ihre Klasse mitzunehmen. Ganz simpel.

Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.

 

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Was erwartet mich?

Es gibt nichts wovor ihr Angst haben müsst. Man steht beim SUPen auf einem Paddleboard und versucht sich beim herabschauenden Hund, sowie beim friedvollem Krieger über Wasser zu halten. Um stabil auf dem Board zu bleiben, muss hier die Tiefenmuskulatur und Körpermitte viel intensiver arbeiten als zu Land.

Das erste Mal auf einem Board stehen und Yoga machen, wird nicht leicht sein, aber wenn man sich erstmal an die neuen Umstände gewöhnt hat, macht es sehr viel Spaß. Probiert erstmal „einfache“ Haltungen (oder Asanas, wie der Yogi sagt) im Liegen oder Sitzen aus, um ein Gefühl für das Board zu bekommen. Nach und nach traut man sich auch immer mehr zu und wer weiß, am Ende schafft ihr sogar einen Kopfstand. Aber eins nach dem anderen. Yoga ist nur so schwierig, wie man es sich macht. In erster Linie geht es darum beim Schaukeln der Wellen abzuschalten und zur Ruhe zu kommen.

Das Beste am Ende ist, dass man nach einer anstrengenden Yogasession, sich direkt ins Wasser fallen lassen kann.

Stand Up Paddling Yoga © TMV/H2F Kommunikation

Für wen?

Für alle! Stand Up Yoga ist für jedermann geeignet. Also nicht nur SUP-Profis und Yogis haben hier ihren Spaß. Hier kommt jeder ins Schwitzen. Schwangeren und Personen mit Rückenproblemen wird jedoch davon abgeraten, da man durch die Wellen auch mal hastige Bewegungen machen muss.

All you need is…

Dass man ein SUP Board und Paddel braucht, erklärt sich glaube ich von selbst. Diese kann man sich für einen schmalen Taler ausleihen. Bestimmt gibt es in eurer Nähe einen Kanuverleih, der auch SUPs oder vielleicht sogar ein SUP Yoga Board bei sich rumliegen hat – einfach mal nachfragen. Ansonsten braucht man natürlich noch ein passendes Yogaoutfit. Hier reicht es einen gut sitzenden Bikini, Badeanzug oder eine Boardshort zu tragen. Ein T-Shirt zum Überziehen ist auch niemals schlecht, da die Sonne auf dem Wasser knallen kann. Und denkt an eure Sonnencreme.

Leider gibt es in Rostock noch nicht so viele Studios, die das anbieten. Aber eins haben wir gefunden: Yogabati. Aber wenn man richtig Bock darauf hat, kann man sich auch selbst ein Board leihen (z.B. bei Supremesurf) und losgehts!

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