Sarah schrieb am 12. Oktober 2017

Mit Fahrrad rund Rügen 2.0

Ersten Teil des Ostseeküstenradweges auf Rügen geschafft und schon waren wir süchtig nach dem Rest der Tour auf Ostseite Rügens!

Guten Morgen, ihr Schlafmützen, ab in den Nationalpark mit euch, hieß es an diesem Morgen. Wir schwangen uns also noch halb verschlafen auf die Räder und radelten los. Auf einem gut gepflasterten Weg durch den Wald wurden wir langsam wach und mit der Drohne hoch über uns, konnten wir sogar die Ostsee fast neben uns sehen.

Die Ostsee von oben © S.H. Witzel

Die Ostsee von oben an der Küste Rügens © TMV/S.H. Witzel

Nationalpark Jasmund mit dem Königsstuhl

Bei Lohme machten wir kurz Halt am Schloss Ranzow, bevor es dann ab in den Märchenwald Richtung Königsstuhl ging, quer durch den Nationalpark Jasmund. Am Königsstuhl angekommen, bekamen wir das Leuchten nicht mehr aus den Augen. Mit seinen Kreidefelsen und den alten Buchenwäldern ist der Königsstuhl sowohl Nationalpark, wie auch UNESCO Weltnaturerbe. Wer mehr über die Entstehung und Geschichte wissen möchte, kann sich diese vor Ort im Besucherzentrum erklären lassen.

Steilküste im Nationalpark Königsstuhl © S.H. Witzel

Steilküste im Nationalpark Königsstuhl © TMV/S.H. Witzel

Nach diesen beeindruckenden Bildern, ging es für uns weiter über ein historisches, jedoch holpriges Pflaster, gen Prora, vorbei an Sassnitz mit seinem Hafen. In Prora war unser Ziel des Tages die Jugendherberge des DJH, welche in der geschichtsträchtigen KdF-Anlage liegt. Leider völlig durchnässt, kamen wir in Prora an und plünderten zunächst die Schokolade, mit der wir empfangen wurden, bevor wir dann den Tag im Trockenen ausklingen ließen. Perfekt war natürlich, dass es Möglichkeiten zum Waschen und Trocknen gab. Allein der Gedanke an nasse Schuhe am nächsten Tag, ließ uns frieren.

Die Jugendherberge in Prora © DJH

Die Jugendherberge in Prora direkt am Strand © DJH

Halbinsel Mönchgut

Der Regen machte uns heute Morgen einen kleinen Strich durch die Rechnung und so starteten wir ein wenig später als geplant und zwei Kaffee mehr als sonst aus Prora. Kleiner Tipp am Rande, wer mit Regenponcho oder -cape fährt, ist klar im Vorteil. Bis zum schönen Ostseebad Binz, war es nicht weit, der Weg angenehm zu fahren.

Das Ostseebad Binz auf Rügen © TMV/S.H. Witzel

Von dort ging es weiter über Waldwege nach Sellin. Wer zur richtigen Zeit, am richtigen Ort ist, kann den „rasenden Roland„, wie er liebevoll von den Rüganern genannt wird, begrüßen.

Der "Rasende Roland" auf Rügen © S.H. Witzel

Der „Rasende Roland“ auf Rügen © TMV/S.H. Witzel

In Sellin angekommen, ließen wir die Taschen schon mal im Appartement, während wir dann die Halbinsel Mönchgut erkundeten. Bis Göhren ging es über Deiche und Wiesen, vorbei am Angelpark Göhren, durch einen atemberaubenden Wald, in dem man wunderbar abschalten und die Natur genießen konnte.

Der Ostseeküstenradweg durch den Wald bei Goehren © S. Weisbach

Der Ostseeküstenradweg durch den Wald bei Goehren © TMV/S. Weisbach

Von Göhren aus führte uns der Weg unmittelbar hinter den Dünen durch Wald, mit unzähligen Aufgängen zum Strand, um eine kurze Pause einzulegen. So kamen wir bis Thiessow an der Spitze der Halbinsel, legten einen kurzen Stopp ein und machten uns dann auf den Rückweg. Wieder über den schönen Weg hinter den Dünen, führte das letzte Stück uns über Baabe zurück nach Sellin, wo wir den letzten Abend unserer Tour genossen.

Putbus und Poseritz

Es sollte wieder regnen und so hieß es diesmal, wer früher fährt, wird weniger nass. Wir standen somit pünktlich zu früher Stunde beim Frühstück, um gestärkt in den Tag zu starten. Los ging es von Sellin über Wiesen auf und ab Richtung Putbus. Wer Zeit hat, kurzer Abstecher zum Jagdschloss Granitz, ist zu empfehlen.

Jagdschloss Granitz bei Binz © S.H. Witzel

Jagdschloss Granitz bei Binz © TMV/S.H. Witzel

Ein „Haus Kopf über“ noch nie gesehen? Dann ab auf die Tour mit euch, kurz vor Putbus, könnt ihr dieses in Rügens größtem Indoorspielplatz betrachten. In Putbus kommt ihr direkt am Landschaftspark Putbus vorbei, für eine kurze Verschnaufpause perfekt geeignet. Weiter geht es dann auf Waldwegen gen Poseritz.Die Wege sind gut zu fahren, jedoch sollte es nicht regnen, die Rutschpartie ist sonst vorprogrammiert. Von Poseritz ging es dann weiter auf einem Weg über Wiesen bis zur Rügenbrücke zurück, wo unsere Tour für die Woche enden sollte.
So ganz ohne nass werden, hatten wir es natürlich nicht geschafft, aber wer weiß, vielleicht sind wir bei der nächsten Etappe ein paar Zentimeter größer.

Den GPX-Track dieser Tour könnt ihr euch direkt hier herunterladen.

 

Kennt ihr schon?

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