Sarah schrieb am 4. Oktober 2017

Mit Fahrrad rund Rügen 1.0

Ab auf die Insel war das Motto für die dritte Etappe und so ging es von Stralsund weiter rund Rügen. 280km sollten wir meistern, für uns doch sicher kein Problem, oder?

Gingst

Über die Brücke rüber, führte der Weg direkt am Wasser entlang durch Wiesen und Wälder begleitet vom Wind, Haargummi ist manchmal Gold wert, vorbei an Rambin.

Ostseeküstenradwegbei Rambin © Sarah Weisbach

Ostseeküstenradweg bei Rambin © Sarah Weisbach

Während die Bauern ihre Felder machten, strampelten wir gen Ummanz, nahmen noch kurzer Hand an einem kleinen Stand an der Straße regionalen Honig mit und begaben uns auf die Halbinsel. Immer entlang der Küste, landeten wir beim Surfhostel Ummaii, das mit seinem bekannten Baumhaus wohl jeden begeistern wird. Die Kiter hatten perfekte Bedingungen, was für uns hieß: Strampeln, der Wind kommt schließlich immer von vorne.

Kitespot auf Ummanz in der Nähe vom Ummaii Surfhostel © S.H. Witzel

Kitespot auf Ummanz in der Nähe vom Ummaii Surfhostel © S.H. Witzel

Nach einem kurzen Stopp im Café Ummanz in Waase, einer umgebauten Pfarrscheune, legten wir den restlichen Weg von dort nach Gingst zurück.

Ein kleines, aber süßes Städtchen, wo wir später noch zum Abendessen hin zurückkamen. Da wir in Kluis, im Hof Kranichstein übernachteten, fuhren wir die kurze Strecke noch schnell dorthin und legten vorerst die Beine hoch, von wo es morgen weitergehen sollte.

Kap Arkona

Nach einem guten Frühstück, hieß es dann auch: weitergeht’s. Der erste Streckenabschnitt ist gut zu fahren, bedeutet allerdings Straße. Kleiner Tipp für Familien, sucht euch vielleicht lieber für diesen Teil eine Alternative. Gegend den Wind kämpfend – ja auch ich aus dem Süden lache jetzt nicht mehr – war der erste Stopp Schaprode, von wo die Fähre für einen Tagesausflug nach Hiddensee übersetzt. Für uns ging es allerdings gleich weiter und wir nahmen die kleinere Variante, die Fähre zur Halbinsel Wittow.

Wittower Fähre © S.H.Witzel

Wittower Fähre © S.H.Witzel

Drüben angekommen, ging es durch einen atemberaubenden grünen Wald am Wasser entlang nach Dranske. Von dort arbeiteten wir uns bis zum Kap Arkona vor, mit unzähligen Stopps, da die Aussicht von Mal zu Mal schöner wurde und ich es mir nicht nehmen ließ, jedes Mal auch abzusteigen und zu staunen.

Das Kap Arkona an der Steilküste von Rügen © S.H. Witzel

Das Kap Arkona an der Steilküste von Rügen © S.H. Witzel

Am Kap Arkona, ein Felsplateau mit einer Höhe von 45m im Norden von Rügen, findet man zwei Leuchttürme, wobei sogar im Schinkelturm geheiratet werden kann, sowie mehrere Gaststätten und Souvenirläden, wie auch ein Café für eine kleine Pause.

Leuchturm am Kap Arkona © S.H. Witzel

Leuchturm am Kap Arkona © S.H. Witzel

Für uns ging es danach weiter Richtung Breege, auf einem guten Radweg durch den Wald mit Hindernissen, auch als Fußgänger bekannt. Breege erreicht, fuhren wir erstmal zum Hafen. Wir hatten dort einen Tipp zum Essen bekommen und möchten den Geheimtipp natürlich an euch weitergeben. Wer Fisch mag, unbedingt ab mit euch in die kleine Hafenräucherei in der Dorfstraße und den Tag dort ausklingen lassen.

Den GPX-Track dieser Tour könnt ihr euch direkt hier herunterladen.

 

Kennt ihr schon?

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


//MVnow