Mit Floß und SUP auf der Mecklenburgischen Kleinseenplatte

Natur, Abenteuer und jede Menge Spaß! Das durften wir auf der Mecklenburgischen Kleinseenplatte erleben.

Bina und Francis waren für uns in Deutschlands größtem Wassersport-Gebiet unterwegs und hatten sich für die engen Wasserstraßen noch ein Stand-Up-Paddle Board organisiert.

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„Los ging es für uns am Kleinen Pälitzsee. Dort holten wir unser Floß ab, mit dem wir die nächsten Tage über die Seenlandschaft geschippert sind. Schon Wochen zuvor freuten wir uns auf die Tour mit dem Floß, das uns durch seinen rustikalen Charme begeisterte. Auf dem Floß gibt es Sitzbänke, Stühle und einen Tisch. Du kannst im Holzaufbau sogar eine riesige Liegefläche aufbauen, um direkt im Floß zu übernachten. Damit bist du vollkommen frei und nicht auf Campingplätze angewiesen. Ein großartiges Gefühl!

Das Floß ready to go! © my-road.de

Nach dem Beladen geht es für uns direkt los. Das Floß lässt sich einfach steuern und es ist extrem entspannend, so gemächlich über den See zu gleiten.

Schon bald steht für uns die erste Herausforderung an: Wir müssen die erste Schleuse durchqueren. Vor den Schleusen befindet sich am Ufer immer eine Möglichkeit, sein Boot mit Seilen zu befestigen. Dort wartet man, bis die Schleuse frei ist und die Ampel grün leuchtet. Dann kannst du in die Schleuse einfahren. Sei aber vorsichtig, damit du nicht aneckst. Wir haben es zum Glück auf Anhieb geschafft und sind schon nach kurzer Zeit auf dem Labussee. Hier genießen wir unser Mittagessen, sonnen uns ein wenig und genießen die Ruhe weit weg von jeder Zivilisation.

Schleusendurchfahrt zum Labussee © my-road.de

Nach einiger Zeit fahren wir weiter bis zum Vilzsee, wo wir sogar einen Eisvogel entdecken. Wir suchen uns schließlich einen schönen Platz zum Ankern und entspannen in aller Ruhe in der Nähe des Ufers. Nachdem wir den Sonnenuntergang bestaunt haben, legen wir uns schließlich schlafen.

schlafen mal anders © my-road.de

Am nächsten Morgen wecken uns die Vögel durch ihren Gesang. Mit verschlafenen Augen schauen wir auf den See und können es kaum glauben in welcher herrlichen Kulisse wir aufgewacht sind. Es gibt Frühstück und dann lichten wir den Anker, um weiter in den Norden zu fahren. Enten, Fischreiher und Blässhühner kreuzen unseren Weg. Am Nachmittag erreichen wir Mirow, wo wir uns das wunderschöne Schloss ansehen und abends am Ufer grillen.

Mit dem SUP durch die kleinen Seitenarme vom Zotzensee © my-road.de

Gut gelaunt starten wir in einen neuen Tag. In einer Fischerei kaufen wir uns geräucherten Fisch für unser Abendessen. Danach fahren wir zurück zum Zotzensee, den wir schon am Vortag überquerten. Von dem See gehen kleine Wasserwege ab, die wir jedoch nicht mit unserem Floß erkunden können. Dafür haben wir uns zuvor Stand Up Paddling Boards besorgt, mit denen wir nun ins Innere der Wälder aufbrechen. Auf den Seen begegneten uns immer wieder andere Boote. Doch hier waren wir nun komplett allein. Wir genießen die Abgeschiedenheit und lauschen der Natur.

Fischreiher in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte © my-road.de

Bei unserer Rückkehr am Floß entscheide ich mich noch dazu, baden zu gehen und ein paar Runden im See zu drehen. Das Wasser bietet eine willkommene Abkühlung. Doch mittlerweile knurrt der Magen und es wird Zeit etwas zu essen.

Nach dem Mittagessen fahren wir wieder Richtung Diemitz, wo wir unsere SUP Boards zurückgeben müssen. Wir merken, dass wir noch etwas Zeit haben und so nutzen wir die Gelegenheit, auch am Großen Peetschsee noch einmal auf die SUP Bretter zu steigen und über das Wasser zu schweben. Es macht riesigen Spaß, jedoch musst du dich auch gut konzentrieren, um nicht ins Wasser zu fallen.

Entspannung zum Abend auf dem Labussee © my-road.de

Am Abend geben wir dann die SUP Boards ab und suchen uns auf dem Labussee eine Stelle, an der wir übernachten können. Eigentlich wollten wir wieder direkt auf dem See schlafen, doch dann entdecken wir eine Stelle am Ufer, an der wir unser Floß direkt an einem Baum befestigen können. Wir haben einen traumhaft abgeschiedenen Ort für die Nacht gefunden. Um uns herum ist nur Natur, keine Menschenseele kommt hier her, wir blicken direkt auf den Sonnenuntergang. Hier fühlen wir uns wie im Paradies!

Schloss Mirow in der Klein Seenplatte © my-road.de

Am nächsten Morgen müssen wir unser Floß leider schon wieder zurückgeben. Doch wir hatten eine fantastische Zeit. Falls du mal richtig abschalten willst, dann ist die Mecklenburgische Kleinseenplatte genau der richtige Ort für dich! Hier bist du weit weg von all deinen Alltagszwängen.“

Kennt ihr schon?

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