Für einen Tag abgetaucht – Das Meeresmuseum und die Ocean Film Tour in Stralsund

Die Internationale Ocean Film Tour stand an und wir wollten uns diese im Ozeaneum „unter Walen“ in einer besonderen Atmosphäre anschauen. Die Filmvorführung nahmen wir gleich zum Anlass, vorab das Meeresmuseum in Stralsund zu besuchen. Mit Vorfreude auf eine große Anzahl von Aquarien mit vielen Meeresbewohnern waren wir zuerst überrascht über das eigentliche Museum. Dieses wurde bereits Mitte des 20. Jahrhunderts in das Katahrinenkloster gebaut und immer mal erweitert.

zwischen den Aquarien im Untergeschoss © Hugo

Schon beim Eintritt und im unteren Bereich des Museums wird man zwischen mehreren kleinen Becken, durch unterschiedliche Aquarienwelten und Ausstellungen geführt.  Diese würden wir euch gern auflisten, damit ihr wisst, was euch alles erwartet.

Tropenaquarien

Seepferdchen im Meeresmuseum © Hugo

Blaupunktrochen © Hugo

Hier ist uns besonders die Farbenpracht aufgefallen und wir wollten mitunter unbedingt den neuen Zuwachs der Blaupunkt-Rochen und den Neueinzug der Seepferdchen sehen. Der Rochennachwuchs war schwer zu sehen, aber dafür waren die gelben Seepferdchen gut einzufangen.

Steinfisch und Rotfeuerfisch © Hugo

Neben den Rochen und Seepferdchen ist uns der „Genosse“ oben auf dem Bild erst bei einem zweiten Blick aufgefallen – der Steinfisch. Die Steinfische und Rotfeuerfische in den Tropenaquarien geben ein imposantes Bild ab und die Feuerfische mit ihren Brustflossenstacheln wirken dabei sehr auffällig.

Wusstet ihr, dass Blaupunktrochen lebend gebären? Der Nachwuchs schlüpft noch im Mutterleib und kommt lebend zur Welt.

Mittelmeeraquarien

Muräne © Nadine Boese

Die Muränen finden sich im Mittelmeerraum wieder und als erstes mussten wir bei der Muräne an Arielle und Sebastian denken. 😉
Neben Muränen fanden wir viele weitere Aquarien mit vielen kleinen bunten Fischen und Langusten.

Meeresschildkröten

Drei verschiedene Arten sind zu finden im Becken der Schildkröten © Hugo

Ein Highlight des Meeresmuseums ist das größte Becken mit 350.000 Litern Wasser, in dem sich drei unterschiedliche Arten von Schildkröten neben Schwarzspitzen-Riffhaien aufhalten.

Fantastischer Blick ins Becken © Hugo

Dieses Becken geht über zwei Etagen, somit hatten wir von unten und oben einen guten Überblick über die verschiedenen Bewohner des Beckens. Dabei konnten wir ab und zu an der Wasseroberfläche die schwarze Spitze der Rückenflosse des Riffhaies auftauchen sehen.

Für dieses Becken gibt es regelmäßige Fütterungszeiten an mehreren Tagen die Woche – diese könnt ihr der Webseite des Meeresmuseums entnehmen und zuschauen wie die Wasserbewohner mit Fisch, Salat und Kalmar gefüttert werden.

Kein Plastik Meer

Verschmutzung der Meere © Hugo

Mit dieser großen Überschrift „Kein Plastik Meer“ wurden wir auf einen Teil der Ausstellung besonders neugierig. Eine Vitrine voller Müll und ganz besonders Plastikmüll stellt im Meeresmuseum dar, was in unseren Meeren mittlerweile herumtreibt und welche Auswirkungen es hat. Ein Fleece Pullover brauch um die 100 Jahre bis er vollständig abgebaut ist. Somit wurde uns durch den Besuch im Meeresmuseum auch erneut bewusst, wie oft mittlerweile vor allem gestrandete, tote Wale gefunden werden mit mehreren Kilos Plastikmüll im Magen. Das Museum in Stralsund zeigt somit nicht nur die Artenvielfalt unserer Meere, sondern auch das zum Teil fehlende Bewusstsein, dass mit unserer Umwelt rücksichtsvoller umgegangen werden muss.

plastisches Riffmodell © Hugo

Zum Wiederaufbau und zur Wiederansiedlung von Korallen wurde in einem separaten Aquarium ein künstliches Riff mit einem Eisengestellt veranschaulicht.

Aufbau eines künstlichen Riffs © Hugo

Dabei werden Korallen-Setzlinge an die Eisenkonstruktion angeklebt oder angebunden und legen so im Laufe der Zeit an Größe und Umfang zu. Sehr interessant und wird schon seit längerer Zeit weltweit eingesetzt.

Walskelett © Nadine Boese

Finnwalskelett © Hugo

Hinter dem fast fünf Meter hohem Riffmodell überrollte uns quasi ein Skelett eines jungen Finnwals, der 1825 an der Westküste Rügens strandete. Dieses Skelett mit ca. einer Tonne hängt im großen ehemaligen „Chor“ des Klosters vom Deckengewölbe herunter und zeigt sofort, welche Größe diese Tiere erreichen können. Zumal ausgewachsene Finnwale ein Gewicht mit ca. 40 bis 70 Tonnen haben sollen.

Wenn ihr Interesse habt das Museum in nächster Zeit zu besuchen, solltet ihr dies bis Frühjahr 2021 machen. Denn laut der Webseite, wird ab dann umfangreich modernisiert und soll danach mehrer Großaquarien zeigen.

International Ocean Film Tour im Ozeaneum

Ocean Film Tour im Ozeaneum © Hugo

Aber der Tag war für uns noch nicht zu Ende, denn wir hatten uns vor einer Weile Karten für die Ocean Film Tour im Ozeaneum gesichert, denn sie war erneut ausverkauft. Allein mit der Kulisse unter Walen war es ein fantastischer Abend und die einzelnen Geschichten der Filmtour haben uns mitgerissen. Wir freuen uns schon auf die nächste Filmtour in Stralsund und einen weitern Besuch im Meeresmuseum.

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