Hugo schrieb am 11. August 2017

7 Tipps für wanderbare Mini-Auszeiten

Back To Nature

Wir meditieren in der Mittagspause. Gehen am Abend zum Yogakurs. Und außerhalb dieser bewussten Momente? Mittlerweile rennt jeder Zweite (?) mit dem Smartphone in der Hand durch die Welt und nimmt kaum noch seine Umwelt außerhalb des Displays wahr.

Dabei ist die Achtsamkeit natürlicher Teil unseres Alltags geworden. Also nehmt euch auch die Zeit in die Natur aufzubrechen zum Runterfahren, Abschalten und neu Durchstarten. Einfach mal bewusst im Wald stehen und den Wald vor lauter Bäumen sehen – ob beim kurzen Sonntagsspaziergang, einer Wandertour im Urlaub oder beim Sabbatical.

 1. Erstmal durchatmen und Pause machen

Pausieren und Durchatmen © TMV/Timo Roth

Pausieren und Durchatmen © TMV/Timo Roth

Schließt ganz einfach bei eurer nächsten Wanderpause die Augen und legt eure Hand auf den Bauch. Atmet tief durch die Nase in den Bauch und lasst die Luft in euch hineinströmen. Nehmt dabei bewusst den wohltuenden Duft der Natur auf und atmet langsam durch den Mund wieder aus. Dabei werden bestimmte Nervenbahnen zum Entspannen angeregt.

Tipp: Besonders intensiv entfaltet sich das erdige Waldaroma in den Morgen- und Abendstunden, wenn die Nebelschwaden sich gelegt haben oder nach einem erfrischenden Regenschauer. Lenkt eure Aufmerksamkeit dabei auf eure Umgebung und ihr werdet das Moos, die Rinde und das feuchte Gras um euch herum riechen können.

 

 2. Barfuß sind die neuen Chucks

Barfuß am Ostseestrand © TMV/Ehn (Jack Wolfskin)

Barfuß am Ostseestrand © TMV/Ehn (Jack Wolfskin)

Lässiger und ursprünglicher geht’s kaum, als barfuß zu laufen und den Sand am Strand, das Gras auf der Wiese oder den Naturboden im Wald zu spüren. Achtet dabei bewusst auf eure Schritte und nehmt alles unter euren Füßen wahr. Sofort nimmt der Körper die neuen, ungewohnten Reize auf und fördert die Körperwahrnehmung und die Durchblutung.

Tipp: Der „Pfad der Muße und Erkenntnis“ bietet hierfür eine schöne Strecke für barfüßige Wald- und Strandspaziergänge.

 

 3. Stille Post mal anders – die Stille hören und der Natur lauschen

Hinsetzen und der Natur lauschen © TMV/Timo Roth

Hinsetzen und der Natur lauschen © TMV/Timo Roth

Weg vom Geräuschpegel der Großstadt und raus in die Natur. Setzt euch für einen Moment hin. Hört in den Wald hinein, hört dem Meeresrauschen zu oder nehmt das Vogelgezwitscher war. Achtet auf die Umgebung und vielleicht hört Ihr ja das Rascheln eines Rehs im Gebüsch, das Schnarchen eines Igels im Unterholz oder das Zirpen der Grillen auf der Wiese. Wenn man ganz genau hinhört, vernehmt ihr sogar den Wind.

 

 4. Hochstapler werden

Steinmännchen © TMV/S.H.Witzel

Steinmännchen © TMV/S.H.Witzel

Was dem einen im Alltag (bewusst) verwehrt bleibt, solltet ihr bei einer Mini-Auszeit mal ausprobieren – das Hochstapeln oder auch Steinmännchen bauen. Die aufeinander gestapelten Steine in Form kleiner Türme waren früher noch Wegweiser. Heute sind sie eher ein Zeichen für die Verbundenheit der Wanderer zur Natur. Zu finden an Stränden oder am Wegrand – meist an besonders schönen Plätzen in der Natur.
Nun seid ihr dran – baut euer eigenes Steinmännchen. Bewahrt dabei Ruhe und Gelassenheit beim Aufstapeln. Sollte das Türmchen zusammenfallen, versucht ihr in eurem Gleichgewicht zu bleiben und baut einfach ein neues.

 

 5. Farbenfroh statt monoton – oder ist weniger mehr?

Blauer Moorfrosch bei der Paarung © TMV/Steindorf-Sabath

Blauer Moorfrosch bei der Paarung © TMV/Steindorf-Sabath

Es wurde bereits bewiesen, dass Farben eine bestimmte Wirkung auf unsere Psyche haben. Entscheidet euch vor eurem Start zur Wanderung für eine Farbe und lenkt eure Blicke bewusst suchend auf diesen Farbton – vielleicht nicht unbedingt gleich grün am Anfang, dann bekommt ihr eine Reizüberflutung. Aber ihr werdet sehen wie oft z.B. Rottöne oder Blautöne euch über den Weg laufen und welche Dinge ihr beobachten werdet, die vorher gar nicht da waren.

Tipp: Einen farbenfrohen Wanderpfad mit Blumenpracht und Tiervielfalt bietet der „Sietower Wandelweg“.

 

 6. Die Mitte finden und Natur-Mandalas legen

Ein Mandala aus Blüten © TMV/Andreas Duerst

Ein Mandala aus Blüten © TMV/Andreas Duerst

Mandalas sind geometrische Formen und stammen aus dem alt-indischen und heißen dort Kreis. Die Mandalas werden um einen Mittelpunkt angeordnet und bringen dadurch ihre Beschäftigung mit sich. Sammelt auf Eurer Tour Steine, Blätter, Äste, Muscheln und andere Dinge aus der Natur. Nehmt die kleinen Sammlerstücke und legt ein Mandala. Diese Art der Beschäftigung bringt Ruhe und Entspannung mit sich.

 

 7. Kraft der Bäume spüren

Den Bäumen lauschen © TMV/Timo Roth

Den Bäumen lauschen © TMV/Timo Roth

Habt ihr auch das Gefühl im Wald besonders gut durchatmen zu können? Diese frische, saubere Luft und die beruhigende Atmosphäre haben eine heilende Wirkung für den Herz-Kreislauf sowie auf Stress und Burnout, so die Wissenschaft. Da ist es naheliegend, dass es in Heringsdorf auf der Insel Usedom den ersten Heilwald Europas gibt. Also, der perfekte Ort zum Runterkommen, Durchatmen und einfach mal wieder bewusst im Wald stehen und sich was Gutes tun.

 

Wir hoffen, wir konnten euch ein paar Tipps geben, um ein bisschen vom Alltag zu entfliehen, die Sinne wieder zu stärken und um mal endlich wieder den Blick vom Smartphone schweifen zu lassen zur Liebe eurer Mitmenschen. Mehr Wandertouren und Tipps findet ihr auf unseren Seiten zur Wanderauszeit.

Habt ihr noch weitere Tipps, wie z.B. Lachyoga? Dann schreibt sie unter diesen Beitrag!

 

Kennt ihr schon?

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